Cityhouse Immobilien GmbH

08.11.2018

Pflichten zur Winterzeit von Eigentümer und Mieter

Eigentümer haften für den Zustand der Gehwege vor ihrem Haus. Verletzt sich jemand durch nicht geräumte oder gestreute Bürgersteige, so kann dieser Schadensersatz vom Eigentümer des Hauses verlangen. Die Pflicht zum Winterdienst kann auch im Mietvertrag dem Mieter übertragen werden. Eine Privathaftplichtversicherung ist hier ein Muß. Als Zeitregel geht man von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr; an Sonn- und Feiertagen von 8 oder 9 bis 20 Uhr. Zu diesen Zeiten müssen die Wege bereits geräumt sein. Bürgersteige sind üblicherweise 1 bis 1,50 Meter, Privatwege ca. einen halben Meter vom Schnee dauerhaft! geräumt sein. Das heißt, das ggf. mehrmals am Tag die Räumung zu erfolgen hat (BGH, Az. VI ZR 49/83). Als Streumittel sind Sand, Asche oder Splitt erlaubt. Das Streuen von Salz ist in den meisten Kommunen verboten. Schmutz und Rückstände der Streumittel sind nach dem Tauen zu entfernen. Die Räumpflicht kann bei Berufstätigen oft ein organisatorisches Problem sein. Egal ob Eigentümer oder Mieter; oft hilft hier nur einen Räumdienst zu beauftragen. Aber auch Fußgänger trifft die Verantwortung im Winter vorsichtig unterwegs zu sein und haben sich hier ggf. bei einem Unfall ein Mitverschulden anrechnen zu lassen.

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http://www.test.de/Winterdienst-Wann-Mieter-und-Eigentuemer-Schnee-schippen-muessen-4780083-0/

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